Hausärztlich-Internistische Gemeinschaftspraxis – Dr. med. Franz Krähschütz und Matthias Weiß – Fachärzte für Innere Medizin – Neuötting
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Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

Versicherte in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben Anspruch auf eine Behandlung, wenn diese notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern, sofern diese Leistungen nicht der Eigenverantwortung des Versicherten zugerechnet werden. Dabei gilt das sogenannte Sachleistungsprinzip: Die erforderlichen Leistungen sind den Versicherten als Sach- oder Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen (§ 2 Abs. 2 SGB V).

Dieses für die Gesetzliche Krankenversicherung bestimmende Sachleistungsprinzip stößt zunehmend an seine Grenzen. Während die Zahl der neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden ständig steigt, ist der Leistungsanspruch des gesetzlich Versicherten limitiert.

Die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte haben dabei nämlich das Wirtschaftlichkeitsgebot zu beachten. Das bedeutet: GKV-Versicherte haben Anspruch auf diejenige vertragsärztliche Versorgung, die nach den Regeln der ärztlichen Kunst und dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse zweckmäßig, ausreichend und wirtschaftlich ist, sowie das Maß des Notwendigen nicht überschreitet.

Auf unwirtschaftliche Leistungen hat der Versicherte keinen Rechtsanspruch. Weder darf der an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmende Vertragsarzt diese als Sachleistung der GKV erbringen und verordnen, noch darf die gesetzliche Krankenkasse diese Leistungen bewilligen bzw. bezahlen (§ 12 SGB V). Daraus leitet sich ab, dass kein Anspruch auf eine medizinisch optimale Versorgung oder auf Gesundheitsoptimierung besteht.

Zahlreiche ärztliche Leistungen, die im Einzelfall medizinisch indiziert und sinnvoll sein können, sind also weder im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten, noch dürfen diese von uns erbracht und von Ihrer Krankenkasse übernommen werden. Das gleiche gilt für Vorsorgeleistungen, die über die gesetzliche Vorsorge hinaus gehen, für Wunschuntersuchungen und Wunschbehandlungen oder für Eingriffe ohne medizinische Indikation oder auch für Attestwünsche.

Sofern Sie derartige Leistungen in Anspruch nehmen möchten, werden wir Ihre individuellen Bedürfnisse erörtern und eine medizinisch sinnvolle Vorgehensweise absprechen.

Sollten wir uns auf die Durchführung einer oder mehrerer Individueller Gesundheitsleistungen verständigen, so entsteht zwischen uns und Ihnen ein privates Behandlungsverhältnis. Unsere Honorarforderung erfolgt auf Grundlage der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und wird Ihnen privat in Rechnung gestellt. Ihre Krankenkasse darf diese Behandlungskosten nicht erstatten.

Nach § 12 Abs. 1 der Berufsordnung für die Ärzte Bayerns muss die Honorarforderung angemessen sein. Der Arzt darf die Sätze der GOÄ nicht in unlauterer Weise unterschreiten bzw. überschreiten.

Check-Up plus

Check-Up´s sind Untersuchungen, die vorbeugend durchgeführt werden.

Warum plus?

Wir erweitern hiermit das Spektrum des gesetzlichen Vorsorgeangebotes.

Die Check-Ups sollen gezielt auf Ihre individuellen Fragen und Bedürfnisse ausgerichtet sein.

Mittels unserer modernen diagnostischen Möglichkeiten wollen wir Ihnen umfassend in Form eines allgemeinen Gesundheitschecks oder eines organbezogenen Spezial-Checks die optimalen Bedingungen schaffen. 

 

Labordiagnostik

MikroskopErweiterter Gesundheits-Check

Oft fragen Sie uns, warum beim Check-Up 35 nur der Blutzucker- und Cholesterinwert im Blut bestimmt wurden. Dies sind die gesetzlichen Vorgaben, die nach Ihrem und unserem Verständnis von einer wirklichen Vorsorgeuntersuchung abweichen.

Deshalb bieten wir Ihnen ein Kleines Basislabor und ein Erweitertes Basislabor zum einfachen Gebührensatz der aktuellen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) an, das mit dem Check-Up 35 kombiniert werden kann, wenn dieser bei Ihnen ansteht oder wenn Sie ihre Laborwerte kontrollieren möchten, bevor die Zweijahresfrist abgelaufen ist, in der dieser Check von Ihrer Krankenkasse empfohlen und bezahlt wird.

Das Kleine Basislabor enthält: Blutbild, Blutsenkung, Natrium, Kalium, Blutfette (Gesamtcholesterin, das „gute“ HDL-Cholesterin, das „schlechte“ LDL-Cholesterin und die Triglyceride) sowie Blutzucker (Glucose), Nierenwert (Kreatinin), Harnsäure,  2 Leberwerte (GGT und GPT), Urintest (insgesamt 13 Werte).

Das Erweiterte Basislabor enthält zusätzlich zum kleinen Basislabor: Großes Blutbild, Mineralstoffe (Calcium, Chlorid, Phosphat), Harnstoff, Eiweiß, weitere Organenzyme von Leber, Knochen und Muskel (Bilirubin, GOT, LDH, AP), Bauchspeicheldrüse (Amylase, Lipase), insgesamt 24 Werte.

Aufgrund Ihrer eigenen, individuellen Lebensweise oder familiären Disposition kann es sinnvoll sein, gezielt über das gesetzliche Spektrum hinaus, nach bestimmten individuellen Risiken zu suchen. Individuelle Laboruntersuchungen dienen dabei Ihrer persönlichen Gesundheitsvorsorge und geben schnell Auskunft über Art und Umfang von gesundheitlichen Risiken oder auch Erkrankungen. Bei kritischen Werten ermöglichen sie eine gezielte Vorbeugung und ein frühes therapeutisches Eingreifen.

Wir bieteten Ihnen dazu ein breites Laboruntersuchungsprogramm zur individuellen Gesundheitsmedizin von Allergieabklärung, Check-up-Untersuchungen bis hin zu Zeckenstich-Diagnostik an. Sprechen Sie uns hierzu gezielt nach solchen Untersuchungen an, wir werden Ihnen dazu gern weitere Informationen geben.

Die individuellen Laborbestimmungen rechnet das Speziallabor direkt mit Ihnen ab.

Eine Preisübersicht finden Sie hier:             

LINK zu          
IgeL-UEbersicht_04_2016.pd
2-IGEL-Auftrag.pdf

Herzkreislauf-Check

Unser Herzkreislauf-Basis-Check besteht aus

  • einem Ruhe-EKG,
  • einem Belastungs-EKG
  • einem Langzeit-EKG.
Kardio-Check – Herzultraschall (Echokardiographie)

Herzultraschall

Kardio-Check – Herzultraschall (Echokardiographie)

Zusätzlich wird der Basis-Herzkreislauf-Check erweitert durch die Ultraschalluntersuchung des Herzens, die (Farbduplex-) Echokardiographie.

Neben dem Elektrokardiogramm (EKG) ist die Echokardiografie eine der wichtigsten technischen nichtinvasiven Untersuchungsmethoden des Herzens und mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil der kardiologischen Diagnostik.

Während unserer internistischen Weiterbildung haben wir diese Methode intensiv kennen und schätzen gelernt. Wir können und wollen hierauf nicht verzichten.

Somit haben wir in unsere diagnostischen Möglichkeiten und Ihre diagnostische Sicherheit investiert und ein hochmodernes Ultraschallsystem angeschafft, mit dem sämtliche gängigen Ultraschalluntersuchungen inklusive der Gefäß- und Herzdarstellung im Farbdopplerverfahren durchgeführt werden können.

Die Untersuchung empfiehlt sich eigentlich für jeden, der über das zentrale Versorgungsorgan (und den gefühlten Mittelpunkt !) seines Körpers Bescheid wissen will und ist daher sicher eine sehr sinnvolle Ergänzung jeder check – up / Vorsorgeuntersuchung. Insbesondere ist die Untersuchung vor (Wieder-) Aufnahme sportlichen Trainings und bei erhöhtem kardiovaskulärem Risiko ratsam.

Ablauf der Untersuchung

Die Untersuchung erfolgt in bequemer Linksseitenlage und dauert etwa 30 Minuten. Dabei wird der Schallkopf auf verschiedene Positionen des Brustkorbes leicht aufgesetzt, um das Herz zu beschallen.

Aussagen

Unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten erlauben es, die Herzhöhlen und Herzklappen in ihrer Funktion zu beurteilen.

Es werden die Grösse, Funktion sowie die Wanddicke der einzelnen Herzkammern erfasst. So können Einschränkungen der Beweglichkeit, so zum Beispiel nach einem Herzinfarkt, Verdickungen der Herzwände oder eine krankhafte Vergrösserung der Herzhöhlen sichtbar gemacht werden.

Die Herzklappen werden im Hinblick auf eine mögliche Undichtigkeit (Insuffizienz) oder Verengung (Stenose) untersucht. Hierzu werden mittels der Doppler-Echokardiographie Blutflussströme dargestellt und ausgemessen.

Schlaganfall-Check mit Ultraschall (Farbduplex-Sonographie)

medizinische UntersuchungDie Carotisdoppleruntersuchung hat sich bei der Beurteilung der Halsschlagadern als sehr zuverlässig erwiesen. Gefäßwandveränderungen und sogar Einengungen der Halsschlagadern werden oft überhaupt nicht bemerkt.

 

In vielen Fällen ist der Schlaganfall das erste Symptom!!

Wer sollte sich untersuchen lassen?

  • Nicht unbedingt erforderlich ist diese Untersuchung bei beschwerdefreien Patienten ohne Gefäßrisikofaktoren und ohne Schlaganfallsproblematik bei Familienmitgliedern
  • Sinnvoll ist die Untersuchung, wenn in der Familie Schlaganfälle vorgekommen sind.
  • Sinnvoll ist die Untersuchung auch bei über 50-jährigen, wenn Gefäßrisikofaktoren vorliegen, insbesondere, wenn ein erhöhter Blutdruck oder eine Cholesterinerhöhung besteht.

Ablauf der Untersuchung

Die Untersuchung erfolgt im Liegen mit leicht überstrecktem Kopf und dauert ca. 20 – 30 Minuten.

Einige Blutgefäße können durch Ultraschalluntersuchung (Sonographie) sichtbar gemacht werden. Sonographisch sehr gut beurteilbar sind die Halsschlagern (Arteria carotis), da diese sehr nah unter der Haut liegen. Durch die geringe Entfernung der Halsschlagadern zur Ultraschallsonde auf der Haut entsteht eine hohe Bildqualität, so dass bereits kleine Gefäßwandveränderungen erfasst werden können.

Gleichzeitig lässt sich die Geschwindigkeit des Blutes in den Halsschlagadern messen. An Blutgefäßverengungen ist die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes erhöht. Durch die Geschwindigkeitsmessung des Blutes kann somit der Schweregrad einer Gefäßverengung (Stenose) beurteilt werden.

Welchen Sinn hat nun eine Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern als Vorsorgeuntersuchung?

Sinn der Vorsorgeuntersuchung der Halsschlagadern ist in aller erster Linie die Prävention, d.h.: Der Arzt kann den Patienten nach einer Untersuchung besser beraten, auf welche Dinge der Patient zu achten hat.

Dies können sein: Umstellung der Ernährung, konsequente Blutdruckeinstellung zur Senkung des Risikos, evtl. medikamentöse Therapie einer Fettstoffwechselstörung, Behandlung eines Diabetes etc.

Der Patient muss die Kosten für diese Untersuchung selbst zahlen

Die Verträge der Ärzte mit den gesetzlichen Krankenkassen lassen eine Ultraschalluntersuchung der Halssschlagadern zu Lasten der Krankenkasse nur dann zu, wenn bereits eine Erkrankung der Halsschlagadern bekannt ist, der Arzt den Verdacht auf eine Erkrankung hat und/oder der Patient typische Beschwerden hat (dies ist jedoch eher selten).

In allen anderen Fällen ist es dem Arzt verboten, diese Untersuchung als Vorsorgeuntersuchung der Krankenkasse in Rechnung zu stellen, auch nicht bei vorhandenen Gefäßrisikofaktoren

CW-Doppler-Untersuchung der Beinschlagadern

Diagram - Mensch

Mit Hilfe der Doppler – Ultraschalltechnik kann die Bewegung des Blutes in Form hörbarer Tonfrequenzen dargestellt werden. Dabei wird die Frequenz (Tonhöhe) umso höher, je schneller das Blut in einem Blutgefäß fließt. Die Geschwindigkeit des Blutflusses in einer Arterie erhöht sich, wenn das Blut eine Engstelle passieren muss. Hohe Dopplerfrequenzen zeigen also Engstellen in Arterien an. Zusätzlich können Engstellen durch die Form des Dopplersignals und schließlich auch durch Vergleich von Blutdruckwerten an verschiedenen Messpunkten erkannt werden.

Durch die Doppler-Untersuchung der Beinarterien können Verengungen der Beinarterien erkannt werden. Solche Verengungen sind vor allem Folge der Arteriosklerose. Bekannt ist die „Schaufensterkrankheit“, bei der Schmerzen in einem ungenügend durchbluteten Bein zum Stehenbleiben und „Schaufenster betrachten“ zwingen.

Man nimmt allerdings an, dass nur etwa 1/3 der Fälle mit erheblich verengten Beinarterien diese klassischen Symptome zeigen. Vielfach verläuft die Arteriosklerose der Beinarterien über lange Zeit vollkommen unbemerkt (auch weil sich der Betroffene, ohne es wahrzunehmen, immer kürzere Gehstrecken vornimmt und so diese Symptome vermeidet).

Neben dem Nachweis einer bedrohlichen Durchblutungsstörung des Beins ist die Erkrankung vor allem deswegen so bedeutsam, weil die Arteriosklerose der Beinarterien eine “Signalerkrankung“ darstellt. Bei Nachweis dieser Erkrankung besteht häufig eine bis dahin nicht erkannte Erkrankung der Herzkranzgefäße oder der Halsschlagadern und damit auch die Gefahr lebensbedohlicher Erkrankungen.

Die Doppler – Untersuchung der Beinarterien stellt damit ein einfaches aber in mehrfacher Hinsicht bedeutsames Ultraschall – Verfahren dar, das bei besonderen Risiken wie langjährigem Rauchen oder Diabetes mellitus als Vorsorgeuntersuchung sehr empfehlenswert ist.

Leber-Check

Bild vom Ultraschall

Die Bedeutung der Leber für unseren Organismus ist immens und beachtenswert. Die häufigsten Störungen der Leber führen wir selbst herbei durch unsere Lebens- und Ernährungsweise, die zur Leberverfettung und Lebervernarbung (Zirrhose) führen kann. Hier ist nicht nur der Genuss von Alkohol gemeint, sondern auch eine zu deftige und üppige Ernährung.

Andere Erkrankungen können durch Viren (Hepatitis B oder C), Schadstoffe aus der Umgebung, durch Tumore und Metastasen oder durch Steinbildung der Gallenwege entstehen.

 

Was prüfen wir beim Leber-Check?

  1. Blutabnahme
    Zuerst nehmen wir Ihnen Blut ab und prüfen Ihre Leberwerte. Die sog. Transaminasen GOT und GPT sind Enzyme, die bei Erkrankungen von Leberzellen in das Blut ausgeschwemmt werden. Die Gamma-GT ist ein Enzym, das aus den Gallenwegen kommt und bei Leberentzündungen und Gallenwegskrankheiten auftritt. Mit dem Gesamteiweissspiegel im Blut können entzündliche Lebererkrankungen und Leberleistungsstörungen erfasst werden.

 

  1. Ultraschall-Untersuchung
    Mit Ultraschall untersuchen wir Ihre Leber und Gallenwege auf Verfettung, Vernarbung, Tumore, Vergrößerung, Steinbildung etc.
Nieren-Check

Diagram mit Anzeige der Nieren

Mit Ultraschall werden Lage, Form und Größe der Nieren sowie der abführenden Harnwege untersucht. Es können u.a. Zysten, Tumore, Steine und Harnstauungen erkannt werden.

Im sog. Urin-Status wird der Urin mittels Teststreifen auf Glukose, rote und weisse Blutkörperchen, Eiweiss sowie auf bakterielle Entzündungszeichen (Nitrit) hin überprüft und der pH-Wert des Urins bestimmt. Hiermit ergeben sich gegebenenfalls Hinweisse für Diabetes bei Glukoseausscheidung, Erkrankungen der Niere oder Harnwege bei Blut- und Eiweissausscheidung oder für Entzündungen im Harntrakt.

Im Urin wird ausserdem noch die sogenannte Mikroalbuminausscheidung geprüft. Normalerweise hält die Niere die wertvollen Bestandteile des Blutes wie Glukose, Eiweiss oder Blutzellen über ihren Filter zurück. Wenn dieser Filter durch Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck schaden nimmt, wird er zuerst undicht für kleinste Eiweissbausteine im Blut, Mikroalbumin genannt. Es handelt sich also um einen empfindlichen und wichtigen Test auf Gefäßschäden im Körper insbesondere durch Diabetes und Bluthochdruck.

Schliesslich wird noch Ihr Blut auf seine Konzentration des wichtigsten messbaren Abfallproduktes hin geprüft, dem Kreatinin.

Am Kreatininspiegel können wir die Entgiftungskapazität der Nieren ablesen, er ist ein Wert für die Nierenalterung und stellt z.B. auch ein wichtiges Mass für die Indikation zur Dialysetherapie dar.

Schilddrüsen-Check

Darstellung der Schilddrüse

Kropf vermeiden, Über- und Unterfunktion erkennen

Unser Schilddrüsen-Check

besteht aus einer Funktionsprüfung (Blutabnahme: TSH-Wert) und einer Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse. 

Lungen-Check

Lungen Funktion Ergebnisse

Wir atmen täglich ca. 20.000 mal, ohne dass uns dieser Vorgang bewusst wird. Erst fortgeschrittene Beeinträchtigungen der Lunge bekommen wir zu spüren, am ehesten in Form von Luftnot. Desto langsamer dieser Prozess währt, desto weniger bewusst wird er uns.

Gerade deshalb macht der Lungen-Check Sinn als Vorsorge-Massnahme!

Die häufigste Lungenerkrankung ist bedingt durch Asthma und chronische Bronchitis. Durch verengte Atemwege gelingt es uns aufgrund der aktiven Atemmuskulatur zwar Luft einzuatmen, doch die Ausatmung ist erschwert und führt zu einer langsamen Überblähung der Lungenbläschen, die wir Emphysem nennen und die mit einem Verlust an Sauerstoffübertragungsfläche in der Lunge einhergeht.

Andere Lungenerkrankungen schränken die Lungenkapazität durch Entzündungsprozesse (Sarkoidose, Pneumonien, Alveolititis, Staublunge etc.), Störungen der Lungenblutgefäße (pulmonale Hypertonie, Herzinsuffizienz, Herzklappenfehler etc.) oder der Lungenentfaltung durch Tumore, Ergüsse u.a. ein.

Insbesondere das Rauchen und allergische Krankheiten beeinträchtigen sowohl die Atemwegsfunktion als auch die Lungenkapazität durch chronische Entzündungsprozesse. Hier hilft die Lungenfunktion, frühzeitig Erkenntnis zu gelangen und therapeutische Massnahmen einzuleiten.

Was prüfen wir beim Lungen-Check?

Der Lungen-Check besteht aus einer Lungenfunktionsprüfung, der Spirometrie. Dabei werden Lungen- und Atemvolumina gemessen und graphisch im Spirogramm dargestellt.

Der Prostatakrebs-Check mit dem PSA-Wert

Wann wird der PSA-Wert gemessen?

Der PSA-Wert sollte im Rahmen der jährlichen Prostatakrebsvorsorge regelmäßig bestimmt werden. Bei bestehendem Prostatakrebs wird der Wert zur Verlaufskontrolle beim Urologen kontrolliert.

Bei der Prostatakrebsvorsorge

tastet der Arzt die Prostata mit dem Finger über den Darm ab. Diese sogenannte digital- rektale Palpation hat als Früherkennungsuntersuchung ihre Tücken, denn der tastende Finger erreicht oft nicht das ganze Organ und kleinere Tumorbefunde werden hiermit nicht erfasst.

Deshalb sollte die Vorsorge-Untersuchung unserer Meinung nach durch die Bestimmung des PSA-Wertes ergänzt werden. Die Bestimmung des PSA-Wertes stellt einen Suchtest dar, bei einem Schwellenwert über 4,0 ng/ml verweisen wir an den Urologen, der u. U. eine Gewebeprobe der Prostata vornehmen wird. Mit dem PSA-Wert alleine kann man einen Prostatakrebs nicht diagnostizieren.

Naturheilverfahren

Foto von Naturheilverfahren am Rücken

In unserer Praxis sind Naturheilverfahren ein fester Bestandteil der Diagnostik und Therapie.

Leider werden aufgrund der Gesetzgebung der letzten Jahre ein großer Teil der naturheilkundlichen Verfahren und Gesundheitspräventionen wie Aufbaukuren, Injektionen, Infusionen und viele naturheilkundliche Medikamente nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Da wir vom Wert und von der Wichtigkeit dieser Methoden überzeugt sind und wir unsere Patienten weiterhin vorbeugend und ganzheitlich behandeln wollen, können wir Ihnen den größten Teil der Naturheilverfahren nur als Individuelle Gesundheitsleistung anbieten.

Die gesetzlichen Krankenkassen haben mittlerweile jedoch erkannt, dass immer mehr Versicherte auf alternative Heilmethoden und Naturheilverfahren setzen. Zahlreiche Leistungskataloge wurden deshalb um ausgewählte Naturheilverfahren erweitert.

Oft lohnt sich daher für Sie ein Gespräch mit Ihrer Krankenkasse über die Möglichkeit einer Kostenerstattung.

Sport-Checks

Foto vom Taucher unterwasser

 

Neben dem Herz-Kreislauf-Check bieten wir ganz individuell verschiedene Formen der Sport-(Tauglichkeits-)-Untersuchungen an.

Egal, ob Sie z.B. für Ihren Tauchurlaub in Ägypten eine große Untersuchung mit:

  • Erhebung der Krankheitsgeschichte
  • Ganzkörper-Untersuchung
  • EKG
  • Lungenfunktionsmessung
  • Belastungs-EKG
  • Ärztliches Attest

oder

nur für Ihren Kleinen ein Fußball-Attest benötigen

Führerscheinatteste

Sie brauchen das ärztliche Attest für den LKW-Führerschein

oder für den Bootsführerschein?

Wir bieten die zugehörigen Untersuchungen an. Das Attestformular für den LKW-Führerschein halten wir vor.

Aktuelles

Ab 50 zur Darmkrebsvorsorge!

Seit 01. April 2017 mit neuem, noch besseren quantitativen, immunologischen Stuhltest (iFOBT) Mit einem Test auf verborgenes Blut im Stuhl lassen sich geringe, für das Auge unsichtbare Spuren von verstecktem Blut im Stuhl nachweisen. Solche Blutspuren können Hinweise...

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